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20-köpfige Jugendgruppe, infolge eines Unwetters, in Not geraten – Einsatz für die DRK-Wasserwacht

Ortsvereine

Dieses Übungsszenario erwartete die Einsatzkräfte des Wasserrettungszuges Süd, des DRK Landesverband Nordrhein, am vergangenen Samstag auf der Insel Grafenwerth, in Bad Honnef. Der Wasserrettungszug Süd, bestehend aus Wasserwacht-Einheiten aus der Stadt Bonn, dem Kreis Euskirchen, dem Rhein-Sieg-Kreis und der Städteregion Achen, wurde am Sammelpunkt Aldi-Zentrallager, in Sankt Augustin-Buisdorf, zusammengeführt. Nach erfolgter Registrierung verlegte der Zug, im geschlossenen Verband nach Bad Honnef, zur dortigen NATO-Rampe.

Die Jugendgruppe war durch das Unwetter, mit Starkregen, auf der Insel eingeschlossen. Unverzüglich wurden die sechs Rettungsboote zu Wasser gelassen und fuhren stromabwärts die Insel Grafenwerth an. Der, aktuell Hochwasser führende, Rhein mit seiner deutlich höheren Fließgeschwindigkeit erhöhte die Realität des Übungsablaufes. Nach Eintreffen auf der Insel verschafften sich die Wasserretter zunächst einen Überblick und suchten die Uferbereiche sowie das umliegende Gelände ab. Die aufgefundenen Personen, dargestellt von Angehörigen des Jugendrotkreuzes (JRK) Rhein-Sieg, wurden gesichert und erstversorgt, im weiteren Verlauf über Stege in die Boote verbracht und zur NATO-Rampe transportiert.

Die Übungsleitung, um den Kreisleiter der DRK-Wasserwacht Rhein-Sieg, Martin Schröder und dem technischen Leiter, Bernd Schreiber, zeigten sich mit dem Ergebnis der Übung sehr zufrieden, wenngleich auch einige wenige Abläufe noch verbessert werden können. Ebenfalls angereist war der Landesleiter der DRK-Wasserwacht Nordrhein, Jan Wulff.

Im Anschluss an die Übung wurden noch diverse Bootsmanöver mit gemischten Besatzungen durchgeführt und somit klang dieser Tag mit einem sehr positiven Eindruck aus.

Wir danken der DRK-Bereitschaft Troisdorf für die Zubereitung des Frühstücks, der DRK-Bereitschaft Siebengebirge für die Zubereitung des Mittagessens und der DRK-Bereitschaft Rheinbach-Swisttal für die Gestellung eines Einsatzleitwagens (ELW), für die Übungsleitung.

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